So können Eltern Kinderzähne besser schützen:

Versiegelung - Vorsorge - Versicherung!

München (ots) - Am 22. August 2015 wird mit dem Tag der Zahnfee an einen alten Brauch erinnert: Wenn einem Kind ein Milchzahn ausfällt und es diesen in ein Glas neben dem Nachttisch legt, ersetzt die Zahnfee den Zahn nachts durch eine Überraschung. Wenn der Nachwuchs den ersten Milchzahn der Zahnfee übergibt, schlägt jedes Elternherz voller Stolz schneller. Die Sorge um die bestmögliche Gesunderhaltung der Kinderzähne sollte Eltern allerdings bereits schon ab dem ersten Milchzahn begleiten.

 

Zahnversiegelung bereits bei Milchzähnen

Milchzähne sind das Fundament für ein gesundes Gebiss. Wenn sich beispielsweise an der Wurzelspitze eines Milchzahnes eine Entzündung entwickelt, kann nicht nur das allgemeine Wohlbefinden des Kindes gestört werden. Es können auch Keimschäden entstehen, die zu eventuellen Missbildungen an den bleibenden Zähnen führen kann. Zudem haben Milchzähne eine wichtige Platzhalterfunktion und geben dem Gebiss ein stabiles Gerüst an dem sich die ersten bleibenden Backenzähne orientieren. Ohne diese Hilfe z.B. aufgrund fehlender, vorzeitig ausgefallener Milchzähne kann es zu Fehlstellungen der bleibenden Zähne und sogar zu Sprachentwicklungsstörungen kommen. Da der Zahnschmelz von Milchzähnen aber dünner ist, kann sich Karies schneller ausbreiten und Nerven angreifen. Daher steht beispielsweise die Fissurenversiegelung der Zähne bereits ab dem Kleinkindalter an vorderster Stelle, wenn es um Kariesvorsorge geht. Dadurch ist Karies laut Deutscher Mundgesundheitsstudie IV in der Altersgruppe deutlich zurückgegangen.

 

"Eine Fissurenversiegelung ist sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen sehr wichtig, weil sich gerade dort kariesverursachende Bakterien gut festsetzen können", rät Zahnarzt Dr. med Christoph Neugebauer. "Speziell für Kinder sind die Backenzähne allerdings schwer zu reinigen, so dass sich hier am häufigsten kariöse Stellen bilden. Ein kariesfreies Milchgebiss ist jedoch die beste Voraussetzung für gesunde bleibende Zähne", betont Dr. med Christoph Neugebauer. Doch die gesetzlichen Kassen erstatten nur die Kosten für die Zahnversiegelung der bleibenden großen Backenzähne bei Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr. "Eine Fissurenversiegelung bei den kleineren Backenzähnen oder den Backenzähnen des Milchgebisses müssen die Eltern der kleinen Patienten selbst zahlen oder sie haben eine private Zahnzusatzversicherung, die die Kosten trägt".

 

Passende Versicherung für Kinderzähne

Heutzutage werden bei Kindern aufgrund der Wichtigkeit für die spätere Entwicklung bereits frühzeitig und umfangreich zahn- und kieferorthopädische Behandlungen an Milchzähnen durchgeführt, die nur teilweise oder gar nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Entscheiden sich Eltern daher für eine Absicherung der mitunter hohen Kosten durch eine private Zahnzusatzversicherung, sollten sie nicht nur darauf achten, dass eine Zahnversiegelung der Milchzähne abgedeckt ist, sondern neben Prophylaxe auch Kieferorthopädie inkludiert sind. Während schöne Zähne und ein schönes Lächeln als Ausdruck der Lebensqualität für alle Altersgruppen wichtig sind, so ändert sich der Zahnvorsorgebedarf mit dem Alter. Daher empfehlen sich spezialisierte Angebote, welches die Kosten für Zahnreinigung und -versiegelung sowie Füllungen und kieferorthopädische Behandlungen abdeckt.

 

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